PAUSE & EMPFANG

Kurze Unterbrechung!

Nahrungsaufnahme, Entspannung, Kommunikation: Den Arbeitsalltag zu unterbrechen, hilft neue Kraft zu schöpfen. Ein ci-Projekt zeigt exemplarisch, wie das in der richtigen Umgebung besonders gut gelingt.

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Unternehmen haben erkannt, dass sich die Einrichtung von Pausen, Empfangs- und Wartebereichen positiv auf Mitarbeiter, Kunden und nicht zuletzt auch auf das Firmenimage auswirkt. Beispielhaft ist das Innenarchitektin Angelika Höltgen vom ci-Haus Seydlitz in Hannover gelungen. Für den Hauptsitz der VHV Versicherungen in der niedersächsischen Landeshauptstadt entwarf sie unter anderem ein neues Inneneinrichtungskonzept für die Empfangshalle, die mit einer Kaffeebar und diversen „Gesprächsinseln“ zusätzlich belebt wurde: „In Bereichen, in denen Kommunikation ausdrücklich erwünscht ist, sollte eine Inneneinrichtung Kommunikation auch ausdrücklich ermöglichen“, findet Höltgen. Der Erfolg gibt ihr Recht: Die Mitarbeiter sind begeistert.

Generell macht es Sinn, verschiedene Pausenumfelder zu schaffen. Denn Angestellte, die den ganzen Tag in ihrem Einzelbüro sitzen, brauchen in der Pause möglicherweise eher den kommunikativen Austausch. Andererseits treten Mitarbeiter aus Großraumbüros auch mal ganz bewusst für eine Zeit den Rückzug an. Und was spricht dagegen, über verschiedene Nutzungsmöglichkeiten ein und desselben Raumes nachzudenken? Kantinen oder Bars können – mindestens außerhalb der Stoßzeiten – auch als Besprechungsraum genutzt werden. Beste Gründe also, auch räumlich das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden!

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Warte- und Loungebereich mit klaren Linien und „Luft nach oben“: Das große Foyer repräsentiert klassischen Komfort durch Mies van der Rohes „Barcelona-Chairs“ in silbergrauem Leder.

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Offene Atmosphäre: Die sanft reduzierten Farben von Sitzmöbeln und Tischen passen sich hervorragend in die Architektur ein. Effekt: Das einzelne Möbel nimmt sich vornehm zurück und öffnet den Raum für Funktion und Kommunikation.

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